Folgekonferenz zum My!Europe-Projekt?

klaas van egmond

Klaas van Egmond

Von Ole Aabenhus
Europa muss "seine kulturellen Wurzeln überdenken" und ein neues Gleichgewicht zwischen öffentlichen und privaten Interessen schaffen. Dies sind Punkte in einem Memorandum, das von der so genannten Zeist-Gruppe erstellt wurde, die nun der ISA - dem Internationalen Sonnenberg-Verband - vorgestellt wurde, eine gemeinsame Konferenz zur Nachfolge des My!Europe-Projekts vorzuschlagen.

Zeist ist eine kleine Stadt in der Nähe von Utrecht in den Niederlanden, und die "Europäische Plattform Zeist (Niederlande)", wie sie genannt wird, ist eine kleine Gruppe von "Experten und Bürgern", die die gegenwärtige Situation in Europa beunruhigt. Das Memorandum dieser Gruppe wurde den Teilnehmern der niederländischen My!Europe-Konferenz im Oktober, in einer Nachmittags-Runde vorgestellt.

Die führende Persönlichkeit ist Professor Klaas van Egmond, ein Spezialist für Umweltfragen und Autor des Buches "Sustainable Civilization" (2014). Ton Wachter, Vorsitzender der niederländischen Sonnenberg-Vereinigung und ein Zeist-Bürger, ist Mitglied der Gruppe.

Die Zeist-Gruppe findet, dass Gesellschaften einen "Mittelweg" zwischen Öffentlichkeit und Privatem und zwischen materiellen Dingen und nicht-materiellen Dingen (Ideale, Kultur) finden sollten. Eine lange Liste der "wichtigsten Aufgaben der Europäischen Union" umfasst:

- Die Infrastruktur soll eine öffentliche Angelegenheit sein.
- Die Schaffung von Geld darf nicht in private Hände (Banken) fallen, sondern ist eine öffentliche Verantwortung.
- Es sollten höhere Steuern auf umweltschädliche Stoffe mit proportional niedrigeren Steuern auf Arbeit (einschließlich Kunst und Kultur) und Recycling-Materialien fallen.
- Kunst und Kultur sollten im Sozialsystem, insbesondere im Bildungswesen, eine viel höhere Priorität erhalten.
- Ein Dialog zwischen den Weltanschauungen (Christentum, Islam, Humanismus) ist Voraussetzung für ein mehr oder weniger gemeinsames Wertsystem.
- Kriegsmigranten könnten sich vorübergehend in Europa, grundsätzlich und in der Regel, niederlassen.
- Ökonomische Einwanderer brauchen (wegen der Souveränität Erwägungen) nicht akzeptiert werden.

Das Zeist Memorandum finden Sie hier in deutscher Sprache

 

 

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